Im NRW-Landtagswahlkampf war für die Grünen das Thema Lützerath ein Synonym für ihre Klimapolitik. Damit haben sie ihre Wahlergebnisse in der Region in bislang unbekannte Höhen
geschraubt. Unvergessen sind die Bilder der heutigen Ministerin Mona Neubaur an der Abbruchkante des Tagebaus in Lützerath. Seinerzeit war ihr Statement, dass die Beseitigung des
Weilers Lützerath mit einer Regierungsbeteiligung der Grünen in NRW niemals stattfinden würde.
In den Verhandlungen mit dem RWE haben die beiden grünen Minister inzwischen zugestanden, dass der Kohleabbau in Lützerath erfolgen kann und die Gebäude dort beseitigt werden
müssen.
Hintergrund ist, dass durch die veränderte Energiepolitik der Bedarf an Braunkohle bis 2030 genauso groß sein wird, wie bei den ursprünglichen Planungen bis 2038. Daher wird die Kohle
unter Lützerath zwingend benötigt.
Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Regionalrat Reinhold Müller erklärt dazu:
"Angesichts der Aussagen der Grünen im Wahlkampf und den tatsächlichen Vereinbarungen mit RWE wäre es an den grünen Ministern sich in Lützerath vor die Polizei zu stellen und ihren Wählerinnen
und Wählern ihr „Umschwenken“ zu erklären und sie zum friedlichen Abzug zu bewegen. Sprüche aus Berlin wie „Deeskalation ist das Gebot der Stunde“ sind da zu wenig.
Frau Neubauer fahren Sie nach Lützerath und stehen sie den Aktivisten Rede und Antwort!"